Gustav Klimt, Oskar Kokoschka und Egon Schiele zählen heute zu den bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten der Moderne. Ihr Aufstieg zu internationaler Anerkennung beruhte jedoch nicht allein auf ihrem außergewöhnlichen künstlerischen Talent. Um sich auf dem zunehmend globalen Kunstmarkt durchzusetzen, waren auch strategisches Denken, professionelle Netzwerke und unternehmerisches Geschick gefragt.
Diesen oft wenig beleuchteten Aspekt der Kunstgeschichte rückt der Kunsthistoriker Christian Huemer bei einem Vortrag am Donnerstag, 8. Oktober, um 18 Uhr im Egon-Schiele-Museum in Tulln in den Mittelpunkt. Er beleuchtet die Herausforderungen und Strategien, mit denen sich Künstlerinnen und Künstler der Moderne auf internationalen Märkten behaupteten und ihre Karrieren erfolgreich gestalteten. Im Anschluss an den Vortrag bietet eine Diskussion Gelegenheit für vertiefende Fragen und zum Austausch mit dem Experten.
Christian Huemer gilt als ausgewiesener Kenner des europäischen Kunstmarkts der Moderne. Seit 2017 leitet er das Belvedere Research Center und verfügt über langjährige internationale Erfahrung an renommierten Institutionen in Paris, New York, Salzburg und Los Angeles. Zuletzt kuratierte er die vielbeachtete Ausstellung „Noble Begierden“ im Gartenpalais Liechtenstein. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten unter info@schielemuseum.at
Nähere Informationen bei Amadea Horvath, BA, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation, Mobiltelefon +43 664 604 99-943, E-Mail: presse@schielemuseum.at, https://www.schielemuseum.at/de
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